Wie kann Frau eine beglückende Beziehung haben?

… Selbst wenn im Moment nur Frust herrscht?

In 7 Schritten zum offenen, beglückenden Kontakt

Diese 7 Schritte sind Teil meiner Beziehungsphilosophie. Es sind nicht nur Schritte, um eine Partnerschaft beglückend zu machen, sondern hauptsächlich, um uns selbst in die innere Bereitschaft zu versetzen, uns überhaupt selbst eine glückliche Beziehung zu erlauben. Diese Art von innerer Glücksbereitschaft, endlich frei von Katastrophen-Erwartungen und Vorurteilen, wirkt wie ein Magnet auf unseren Partner und gibt der Beziehung eine neue, lebendige Wendung, manchmal kann man die Glücksmomente schon beim ersten ernsthaften Ausprobieren dieser neuen Ansätze mit den Händen greifen. Dies sind keine grauen Theorien. Nach meiner Ehescheidung hatte ich den festen Vorsatz, endlich herauszufinden, wie ich mein Glück finde. Ich habe viel gelesen, viel ausprobiert und lebe inzwischen ein reiches, glückliches und erotisches Liebesleben.

Beipackzettel:
Ich gehe davon aus, dass Sie in einer Beziehung leben, in der weder Ihr körperliches noch Ihr psychisches Wohl ernsthaft durch den Partner gefährdet ist. Sollten Sie es mit einem ernsthaft destruktiven Partner zu tun haben, sollten Sie sich schnell Unterstützung suchen und sich aus der Beziehung schleunigst entfernen. Anschließend ist es für Sie und Ihre Genesung sehr wirkungsvoll, Ihre alten Beziehungsmuster zu entsorgen und ein neues, gesundes Fühlen und Verhalten  zu etablieren.

  1. Wunderbare Vision entwickeln
    Entwickele eine Vision Deiner idealen Beziehung, in der Dein Partner niemand bestimmtes ist. Ein unbekannter toller Typ. Mal Dir ganz genau in positiven Worten aus, was für ein Mann das ist, was ihr zusammen erlebt, in welchem Szenario sich diese Szene abspielt. Schreib genau auf, wie Deine Vision aussieht, oder mal ein Bild, kleb Dir Magazinbilder als Collage auf, was auch immer. Es muss etwas sein, mit dem Du Dich an jedem Tag neu an deine Vision erinnerst und ihr immer wieder neue Kraft verleihst.

  2. Beziehungskiller weglassen
    Streiche aus Deiner Kommunikation mit deinem Partner alle Verhaltensweisen, die ihn in die Enge treiben, nerven und unter Druck setzen:
    Nörgeln, Kritisieren, Erinnern, Manipulieren, darauf hinweisen dass, bewerten, überreden, einschmeicheln, initiieren, beschuldigen, beschämen, beschimpfen, schmollen, usw.

  3. Stille akzeptieren
    Wenn Du alles gestrichen hast, was unter 2. aufgezählt wurde, bleibt oft fast nichts mehr zu sagen übrig, es wird ruhig. Lerne die Stille zu schätzen und gönn Deinem Mann ruhige Phasen, in denen Du nichts, aber auch gar nichts initiierst, kein Gespräch, keinen Kontakt. Sei einfach da und warte ein Weilchen ab. Mach gut gelaunt „dein eigenes Ding“.

  4. Emotionen und Gefühle wahrnehmen, wie sie gerade da sind
    Wenn wir die volle Verantwortung für unsere eigenen Gefühle und Emotionen übernehmen, entlassen wir den anderen aus unseren ständigen inneren  Bewertungen und erleben uns selbst als handelnde Hauptperson.

  5. Abkehr vom Drama, Emotion erlauben und erleben
    Jedes Drama, das wir Frauen inszenieren, vergrößert die emotionale Entfernung zu unserem Partner. Was Nähe schafft, ist, wenn wir lernen, Emotionen ehrlich, „dramafrei“, knapp und tief auszudrücken. Sowohl in Worten als auch in der Körpersprache klar zu werden und auf den Punkt zu kommen. Das erfordert wirklich einiges an Selbsterkenntnis und Disziplin – nehmen Sie sich einen Coach und besuchen Sie eines meiner SKYourself-Semainare, in denen Sie lernen, Ihrem Drama zu entkommen und in die Authentizität hineinzuwachsen, die wir bei unseren Rollenvorbildern meist nicht kennengelernt haben.

  6. Verletzlichkeit und Sicherheit: Über Emotionen und Gefühle wirklich sprechen lernen
    Lernen Sie, Ihre Emotionen und Gefühle in einer völlig neuen Sprache auszudrücken, in einer Ich-Form ohne versteckte Schuldzuweisungen. Niemand außer Sie selbst hat etwas mit Ihren Emotionen zu tun und den Aktionen, die Sie daraus ableiten. Niemand MACHT Sie ärgerlich, Sie SIND ärgerlich.  Benutzen Sie klare und kurze Botschaften. Ich bin wütend, traurig, fröhlich, müde – und ergänzen Sie das ganze so knapp wie möglich mit einem verständlichen Zusammenhang: Ich bin ärgerlich (Emotion in Ich-Form), dass ich heute abend alleine zu Hause sitze (Zusammenhang ohne DU). Selbst im Kontext nehmen Sie die „Schuldfrage“ heraus, die durch ein „Du“ entstehen würde: Ich bin sauer, weil ich es nicht aushalte, wenn ich allein zu Hause herumsitze. Probieren Sie aus, was das mit Ihnen macht. Sie erleben Verletzlichkeit? Wunderbar. Seien Sie verletzlich, das schafft Kontakt und Sicherheit im Dialog. Verletzlichkeit bedeutet, dass Sie nah an ihren Gefühlen sind. Jeder Versuch, sich aktiv „abzugrenzen“ oder eine „sichere“ Mauer um uns aufrechtzuerhalten, macht uns unnahbar und zerstört den Kontakt. Verletzlichkeit bedeutet, dass ich wirklich im Dialog mit dem Partner bin.

  7. Nein ist nein – ohne wenn und aber
    Lernen Sie, ein Nein bei Ihrem Partner bedingungslos zu akzeptieren. Kein Überreden, kein Aber, kein Schmollen. Sie haben das Recht, Ihre Emotionen dazu klar auszudrücken: In der Ich-Form, mit neutralem Kontext, sh. Punkt 6. und SCHLUSS.