Ängste und Hoffnungen

Ängste und Hoffnungen kommen beide aus derselben Quelle. Was zählt, ist einzig und allein dieser Moment, mit allen Höhen und Tiefen, die uns innerlich frei machen.
Helga 1.1.2021

 

Suffering and Connection

In each moment of suffering inside of me there is a whole wonderful world just next to the suffering which connects me deeply and profoundly with the wonderful whole world outside of me.
And I only have to pick what I want to do: continue the suffering or make the connection to myself and the world, no matter what emotion comes up. That is what I call responsability.
Helga am 5.1.2021

In jedem Moment meines Lebens, in dem ich leide, gibt es in mir gleich neben dem Leid eine ganze ungesehene wundervolle Welt, die mich tief und stark mit der ganzen wundervollen Welt da draußen verbindet. Ich muss es mir nur aussuchen, was ich möchte: weiter leiden, oder mich und die Welt da draußen zu verbinden, egal, was für Emotionen dabei zutage treten.  Das ist für mich Verantwortung für mich selbst.

Die Büchse der Pandora

Ist Dir bewusst, dass Du in jedem Moment Deines Lebens wählen kannst, was  Du spüren möchtest? Ich habe oft erlebt, dass ich tieftraurig bin, aber eine kleine Begebenheit oder Begegnung am Rande meiner Aufmerksamkeit bringt mich plötzlich zum Lächeln, und für einen Moment verschwindet das Große und Schlimme. Meine Katze stößt mich tröstlich mit der Nase an, das Licht glitzert auf einer Pfütze oder was auch immer. Dann zeigt sich, dass ich den Fokus wechseln kann, und der Kummer verschwindet im Hintergrund. Schon mal erlebt? Umgekehrt dürfte das auch vielen bekannt sein: Wir sind für ein paar Momente von Herzen glücklich, doch innerhalb von kurzer Zeit schiebt sich ein altes Misstrauen oder Gleichgültigkeit in den Vordergrund und mein Glück verschwindet? Meistens treffen wir diese Wahl nicht mit vollem Bewusstsein, das scheint mehr etwas zu sein, das uns passiert. Wir haben nicht das Gefühl, darüber bestimmen zu können.

Wir leben wie auf einer unendlichen Leiter, die uns zeigt, wie glücklich wir sind. Greifen wir uns mal 10 Stufen heraus. 0 ist ganz unglücklich, 10 ist glückselig. Wo stehst Du? Bei 2 oder 3? Oder vielleicht bei 6? Normalerweise regulieren sich unsere Emotionen so, dass wir immer wieder auf “unserer Stufe” landen, egal, wie glücklich wir gerade noch waren vielleicht ganz oben bei einer wunderschönen 10. Da kommt dann ein unglücklicher Gedanke, ein Umstand, eine Begegnung und stutzt uns wieder auf die 5 oder 6, an die wir gewöhnt sind.

Aber was hält uns denn davon ab, dauerhaft weit oben bei 9 oder 10 zu verbringen in diesem Leben? Die Erwartungen unserer Umgebung? Unsere eigenen Blockaden? Irgendwie verbündet sich die Welt da draußen auch immer gegen uns, wenn wir unseren Alltagszustand bei 10 haben wollen?

Du kannst lernen, wie Du Dir selbst ermöglichst, Deine Glücksleiter um viele Stufen nach oben zu hüpfen, wenn Du lernst, weise darüber zu entscheiden, welche Emotionen und Gefühle Du in jedem einzelnen Moment in den Vordergrund stellst.

Wenn Du immer die schweren, drückenden Emotionen in den Vordergrund rückst, dann kommst Du damit jedenfalls nicht weit. Wenn Du aber immer die leichten, lustigen Emotionen wählst, dann wirst Du vermutlich oberflächlich und letztlich leer erscheinen.

Der Schlüssel ist authentisch zu sein, also mit Worten, Körpersprache und Stimme auszudrücken, wie es Dir genau in diesem Moment geht. Und andererseits bewusst zu wählen, was ich jetzt gerade zum Ausdruck bringen möchte. Wenn ich bewusst meinen Gefühlen auf den Grund gehe und das Tiefste ausdrücke, das mir bewusst wird, sei es Freude oder Leid, erzeuge ich bei meinem Gegenüber den Wunsch nach mehr Kontakt. Und auch, wenn ich z.B. ehrlich und authentisch Wut ausdrücke, auf allen Ebenen von Körpersprache, Wortwahl und Stimme, kann das so viel Kontakt stiften, dass daraus eine Freundschaft entsteht. Muss nicht, aber kann.  Vor allem, wenn ich es lerne, meine Emotionen zu beschreien, ohne die anderen dafür verantwortlich zu machen. Das ist eine Kunst für sich.

Schaffe ich es, mich weise sowohl den Unangenehmen als auch den wunderschönen Gefühlen zuzuwenden und mein Leben mit prallem Leben zu füllen? Mit unseren Emotionen ist es wie mit der Dose der Pandora: Wenn wir sie öffnen, purzelt uns alles, wirklich alles entgegen, wie aus einem vollgestopften Schrank, wo man gerade noch die Tür zubekommt.  Will ich meine Glückseligkeit spüren, kann ich sie nur berühren, wenn ich auch Wut und Hass akzeptieren und spüren kann. Ich habe dann nicht die Wahl, welche Emotion ich spüre, aber ich habe eine Wahl, ob ich alles intensiv lebe oder nur flach. Ohne dass ich mir erlaube, im Falle des Falles auch Schmerz und Hass zu erleben, kann ich auch kein Glück und keine Freude wahrnehmen.  Und ich habe immer die Wahl, wie ich mein Gefühl zum Ausdruck bringe, welche Worte, Körperhaltung, Stimmlage ich für meine Statements verwende. Blockierte Emotion erzeugt Einsamkeit. Gelebte Emotion erzeugt Kontakt.

Psychisch ins Lot kommen – auch wenn es gerade stressig ist

Kannst Du Dir vorstellen, dass es so natürlich wie atmen sein kann, seinen eigenen Ärger, seine Ängste, Unsicherheiten und Zögern jetzt sofort und auf der Stelle so wahrzunehmen, dass sie zu Deinen inneren Wegweisern werden? Dass es ganz einfach ist, die eigenen Emotionen – ohne Ausnahme – nicht zu bekämpfen sondern schlicht und ergreifend sinnvoll zu leben? Können Sie sich vorstellen, wie erfüllend es sich anfühlt, die eigenen Blockaden auf diese Weise zu beseitigen und sich der inneren Freiheit näher und näher zu fühlen? Und das in einer Gesellschaft, in der wir alle von klein auf lernen, dass uns unsere Emotionen angeblich im Weg stehen, wenn wir unsere Ziele erreichen wollen? Dass wir uns vermeintlich schämen müssen, wenn wir emotional werden?

Nehmen wir als Beispiel die grundlagende Emotion der Wut.

Für mich gibt es einen riesigen Unterschied zwischen dem, was wir als z.B. “Wut rauslassen” bezeichnen, und “gelebter Wut”. Die “Wut rauslassen” bedeutet, dass ich diese heftige Emotion schon sehr lange “drinnen halte” und nun der Druck den Deckel sprengt und heftig explodiert. Wer immer gerade in der Nähe ist, bekommt die ganze Ladung ab, es kommt eine angenehme innere Entspannung, und anschließend fangen wir wieder an, Wut “anzustauen”. Ein Stress auslösender Kreislauf, der sich selbst immer wieder neu in Gang setzt.

Eine gelebte Wut ist eine starke, klare, aufrechte, vielleicht laute, Äußerung, die wir dann machen, wenn unsere Grenzen verletzt werden. Mit dieser starken Energie stellen wir unsere mentale Grenze wieder her. Sobald das der Fall ist, nehmen wir unsere Stärke wahr und können eine Lösung finden mit dem Gegenüber, das gerade unsere Grenze verletzt hat.

Das bedeutet,

wer seine Wut lebendig lebt, spart sich den ganzen Aufwand mit dem Anstauen, Explodieren, Schämen, Entschuldigen und schlechten Kompromissen.

Wer seine Wut lebendig lebt, wird viel weniger Grenzverletzungen in die Zukunft weitertragen und hat mehr Energie für die Gegenwart.

Wer seine Wut lebendig lebt, der ist präsent als belastbarer Gesprächs- und Verhandlungspartner, der zu sich steht.

Wer seine Wut lebt, hat gute Chancen, sein Leben voller Energie und Freude zu gestalten.

In diesem Sinne wünsche ich uns allen viele gute freie Emotionen!

XO Helga

Alle meine Angebote gibt es nun auch ONLINE!

Donnerstag, 26.3.2020: ONLINE SKYourself Meditation 19:00 Uhr bis 21:00 Uhr
Anmeldung unter helga@praxis-weyer.de

Sa/So 4./5.3.2020: ONLINE SKYourself Intensiv Seminar 10:00 bis 17:00 Uhr
Anmeldung unter www.skyourself.de/ Infos unter 0152-36345192

ONLINE Einzelsitzungen zur Bewältigung von Einsamkeit, Isolation, Angst, und anderen unangenehmen Emotionen und Gefühlen.
Termine kurzfristig unter 0152-36345192 und helga@praxis-weyer.de

SKYOURSELF IST EINE FÄHIGKEIT, DIE GRUNDSÄTZLICH JEDER ERLERNEN KANN…

…weil sie zu unserem Potential als Mensch gehört. Ebenso wie Schwimmen oder Lesen. Wir brauchen nur jemanden, der uns zeigt, wie es geht.

Bei mir können Sie erlernen, wie Sie mit SKYourself emotionale Hindernisse effizient und restlos auflösen können, bei sich selbst und bei Ihren Mitmenschen. Das gehört zum „kleinen Einmaleins“ des Geistigen Heilens und kann von jedem problemlos an einem Wochenende erlernt werden. Wer dann dran bleibt, und das Gelernte immer wieder anwendet, ist bald so vertraut damit, dass er nie mehr auf dieses Können verzichten möchte.

Sie entfernen sich immer weiter vom resignierten “Immer passiert mir das” und finden zu einem freudvollen “so und nicht anders gestalte ich mein Leben”.

Das unendliche Meer der Möglichkeiten

Im Leben gibt es kein Richtig und kein Falsch. Wir schwimmen in einem unendlichen Meer von Möglichkeiten. Welche davon wir für unser Leben wählen und verwirklichen, wie wir unsere Entscheidungen treffen, hängt von unseren Gedankenmustern, Gewohnheiten und Emotionen ab, die wir mit einem bestimmten Thema bewusst oder unbewusst verknüpfen. Diese Vorgänge zu verändern, durch das Auflösen von emotional hinderlichen Mustern, bringt uns unserer goldenen lichtdurchfluteten Mitte Stück für Stück näher. Manchmal kann man dann für einen goldenen Moment Glückseligkeit schmecken. Unsere Muster, Gewohnheiten selbst unsere Vorurteile sind Vereinfachungen im Leben, die es uns ermöglichen “energiesparend” alltäglich wiederkehrende Aufgaben zu bewältigen. Wir müssen uns nicht jedesmal wieder klarmachen, an welchem Ende wir unsere Zahnbürste nehmen und was wir damit tun möchten.

Das ist im Kleinen so wie im Großen.  An bestimmten Punkten können solche eingefahrenen Muster im Denken, Fühlen und Handeln zu Hindernissen werden, die verhindern, dass ich neue Entscheidungen treffe und dann neue Wege gehe, die sich angenehmer und befriedigender anfühlen. 

Oft sind wir in der Lage, unser DenkenFühlenHandeln zu revidieren. Manchmal aber merken wir auch, dass wir gerade  aussichtslos verfangen immer wieder Altes in neuer Verkleidung  zu wiederholen. Die zuerst hilfreichen Muster können zu Blockaden werden. Das kann z.B. durch kleine oder große Verletzungen und Traumata passieren. Das gewohnte Muster dient dann nur noch dazu, unerwünschte heftige Emotionen zu vermeiden. Durch das Vermeiden aber werden die unerwünschten Emotionen in unserem System festgehalten und blockieren das natürliche Fließen. Das kann uns in unseren Entscheidungen lähmen, auf der Stelle treten lassen und im Extremfall sogar krank machen.

Grundlose Freude und bedingungslose Glückseligkeit

 In uns ist eine Erfahrungsmöglichkeit der grundlosen Freude und Glückseligkeit als natürlicher Urzustand angelegt, die z.B. durch Meditationspraxis spürbar werden kann. Das nenne ich hier der Einfachheit halber “meine goldene Mitte”. Einfach und alltagstauglich  ist es, durch SKYOURSELF immer wieder wie absichtslos diese “goldene Mitte” zu berühren, indem ich diesen gegenwärtigen Moment von emotionalen Lasten befreie, die ich mit ein bisschen Übung einfach nebenbei auflösen kann. Ich kann also jederzeit in innerer Freiheit wählen, ob ich energiesparend auf meine vertrauten Muster zurückgreifen möchte oder die Option nutze,  innerlich neue Wege zu schaffen. Mich frei zwischen bekannten und unbekannten inneren Werten und Haltungen und Denkweisen zu bewegen und ergebnisoffen die Möglichkeit zu schaffen “meine goldene Mitte” zu berühren.

Die Dinge rücken wieder ins rechte Licht, Riesenthemen schrumpfen sich gesund, wir fangen an, Möglichkeiten für Genuss und Liebe freudvoll zu nutzen.

In diesem Spiel der Möglichkeiten entsteht wieder Freude, scheint die “goldene  Mitte” durch, taucht wie von alleine wieder Sinn und Gelassenheit auf.

Situationen umdrehen durch völlige Präsenz

Schau Dir nur die ersten paar Sekunden dieses Trailers an. Eine geniale Szene: Ein Einbrecher überrascht eine junge Frau beim Klavierspiel. Sie erschrickt sich – und bleibt dennoch in ihrer Mitte. Sie lässt sich nicht von der Situation in die Opferrolle drängen, sondern dreht die ganze Situation aktiv durch ihre Furchtlosigkeit um in eine völlig neue Richtung.

Link zu https://www.youtube.com/watch?time_continue=12&v=1qJM8OSAxLY&feature=emb_logo